Möchten sie erfahren, was ein gutes Klassenfoto ausmacht?
In unserem Artikel «Was macht ein gutes Klassenfoto aus?» finden Sie die wichtigsten Punkte basierend auf unserer langjährigen Erfahrung.
Bei der Kindergartenfotografie stehen die Bedürfnisse der Kinder im Mittelpunkt.
Ein gelungener Fototag braucht einen erfahrenen Fotografen, eine entspannte Atmosphäre, einen altersgerechten Ablauf und genügend Flexibilität. Denn Kindergartenkinder reagieren auf die ungewohnte Situation vor der Kamera ganz unterschiedlich.
Während einige Kinder sofort neugierig mitmachen, benötigen andere etwas mehr Zeit. Entscheidend ist deshalb nicht nur die fotografische Qualität, sondern vor allem der Umgang mit den Kindern.
Bei Creative Foto begleiten wir jährlich zahlreiche Schulfoto-Aktionen in der Schweiz. Dabei zeigt sich, dass Kindergartenfotografie besondere Anforderungen an Fotografen, Lehrpersonen und die Organisation stellt.

Kindergartenkinder sind meist zwischen vier und sechs Jahre alt. In diesem Alter können die Unterschiede in der persönlichen Entwicklung besonders gross sein.
Manche Kinder verstehen Anweisungen sofort und setzen sie selbstständig um. Andere benötigen eine einfachere Erklärung oder etwas Unterstützung.
Auch die Aufmerksamkeitsspanne ist unterschiedlich. Während ältere Schulkinder häufig problemlos einige Minuten warten können, fällt dies jüngeren Kindern manchmal schwerer.
Ein guter Schulfotograf berücksichtigt diese Unterschiede. Er erklärt möglichst wenig, zeigt dafür mehr und gestaltet die Begegnung spielerisch.
Besonders wichtig ist, dass sich die Kinder nicht unter Druck gesetzt fühlen. Kindergartenfotografie sollte für sie eine angenehme Erfahrung sein und keine Situation, in der sie etwas leisten müssen.
Eine freundliche Begrüssung ist häufig der erste Schritt zu einem natürlichen Portraitfoto.
Der Fotograf begegnet dem Kind auf Augenhöhe, spricht ruhig und versucht, innerhalb kurzer Zeit Vertrauen aufzubauen.
Dabei helfen kleine Gespräche oder eine humorvolle Bemerkung. Manchmal genügt bereits eine einfache Frage, damit ein zunächst zurückhaltendes Kind neugierig wird.
Erfahrungsgemäss funktioniert Humor besonders gut, wenn er spontan und auf das jeweilige Kind abgestimmt ist.
Wichtig ist jedoch, dass nicht jedes Kind zum Lachen gebracht werden muss.
Ein ruhiger Blick oder ein kleines Lächeln kann genauso schön sein wie ein herzliches Kinderlachen. Entscheidend ist, dass der Gesichtsausdruck möglichst natürlich wirkt.
Nicht jedes Kind möchte sofort vor die Kamera treten. Gerade bei jüngeren Kindern kann die ungewohnte Situation Unsicherheit auslösen.
In solchen Momenten ist Geduld wichtiger als Überredung.
Hilfreich kann sein, dem Kind zunächst etwas Zeit zu geben oder es beobachten zu lassen, wie andere Kinder fotografiert werden.
Auch die vertraute Anwesenheit einer Kindergartenlehrperson kann Sicherheit vermitteln.
Ein erfahrener Fotograf erkennt, wann ein Kind lediglich etwas Ermutigung benötigt und wann es besser ist, die Situation nicht weiter zu forcieren.
Ein Kind sollte nicht gegen seinen Willen fotografiert werden. Ein respektvoller Umgang ist wichtiger als ein Portraitfoto um jeden Preis.
Die Kindergartenlehrpersonen sind wichtige Bezugspersonen für die Kinder. Sie kennen deren Persönlichkeiten und können einschätzen, wer möglicherweise etwas mehr Unterstützung benötigt.
Ihre Aufgabe besteht jedoch nicht darin, die Kinder während des Fotografierens ständig anzuleiten.
Im Gegenteil: Zu viele gleichzeitige Anweisungen können ein Kind verunsichern.
Idealerweise übernimmt der Fotograf die direkte Kommunikation mit dem Kind. Die Lehrperson unterstützt bei Bedarf und sorgt dafür, dass die übrige Gruppe betreut bleibt.
Eine kurze vorgängige Abstimmung zwischen Fotograf und Kindergartenlehrperson ist deshalb sinnvoll.
So können besondere Situationen berücksichtigt werden, ohne dass der Ablauf unnötig kompliziert wird.
Ein gut organisierter Fototag schafft die Voraussetzungen für entspannte Kinder und einen reibungslosen Ablauf.
Die Kindergartenfotografie sollte möglichst gut in den gewohnten Tagesablauf integriert werden.
Besonders wichtig sind folgende Punkte:
Die eigentliche fotografische Organisation übernimmt der Schulfotograf. Die Kindergartenlehrpersonen unterstützen insbesondere bei der Koordination der Kinder.
Ein gut vorbereiteter Ablauf hilft dabei, den regulären Kindergartenbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Bei einer Schulfoto-Aktion entstehen üblicherweise sowohl Portraitfotos der einzelnen Kinder als auch ein gemeinsames Klassenfoto.
Grundsätzlich ist es sinnvoll, beide Aufnahmen am gleichen Ort durchzuführen. Dadurch entfallen zusätzliche Raumwechsel.
Beim Klassenfoto werden die Kinder so aufgestellt, dass möglichst alle gut sichtbar sind. Gerade im Kindergarten ist eine übersichtliche und zügige Aufstellung wichtig.
Die Kindergartenlehrpersonen gehören selbstverständlich ebenfalls auf das Klassenfoto. Sie sind ein wichtiger Teil der Gemeinschaft und damit auch dieser Erinnerung.
Anschliessend können die einzelnen Portraitfotos entstehen.
Für diese benötigt der Fotograf einen etwas persönlicheren Zugang zum jeweiligen Kind. Eine ruhige Atmosphäre hilft dabei, natürliche Gesichtsausdrücke einzufangen.
Für Kindergartenfotos empfiehlt sich Kleidung, in der sich das Kind wohlfühlt.
Ein besonders festliches Outfit ist nicht notwendig. Viel wichtiger ist, dass die Kleidung bequem sitzt und das Kind sich darin natürlich bewegen kann.
Einfarbige oder dezent gemusterte Oberteile funktionieren auf Portraitfotos häufig besonders gut.
Sehr auffällige Motive oder grosse Schriftzüge können dagegen vom Gesicht ablenken.
Eltern sollten ihr Kind ausserdem nicht mit zu vielen Erwartungen auf den Fototag vorbereiten.
Ein einfacher Hinweis, dass im Kindergarten Fotos gemacht werden, genügt normalerweise. Der Fotograf erklärt dem Kind vor Ort, was es tun soll.
Das hängt vom Kind und der jeweiligen Situation ab. Manche Kinder fühlen sich sofort wohl, andere benötigen etwas mehr Zeit. Ein erfahrener Fotograf berücksichtigt diese Unterschiede innerhalb des geplanten Ablaufs.
Nein. Ein natürliches Lächeln oder ein ruhiger Gesichtsausdruck ist genauso wertvoll. Entscheidend ist, dass das Kind möglichst entspannt wirkt.
Sofern Wetter, Licht und die örtlichen Gegebenheiten geeignet sind können Klassenfotos im Freien entstehen. Die Entscheidung sollte unter Berücksichtigung der Bedingungen am Fototag getroffen werden.
Ob eine Nachfotografie möglich ist, hängt von der Organisation der jeweiligen Schulfoto-Aktion ab. Entsprechende Möglichkeiten sollten vorgängig mit dem Anbieter geklärt werden.
Gelungene Kindergartenfotografie verbindet fotografisches Können mit einem respektvollen und altersgerechten Umgang mit den Kindern.
Ein erfahrener Schulfotograf schafft innerhalb kurzer Zeit Vertrauen, berücksichtigt unterschiedliche Persönlichkeiten und sorgt gemeinsam mit den Kindergartenlehrpersonen für einen möglichst unkomplizierten Ablauf.
So entstehen natürliche Portraitfotos und Klassenfotos, die den Kindern und ihren Familien auch Jahre später Freude bereiten.
Dieser Beitrag basiert auf der langjährigen Erfahrung unseres Teams in der Schweizer Schulfotografie. Wir begleiten seit vielen Jahren Schulen und Kindergärten und wissen aus der täglichen Praxis, worauf es bei einer gelungenen Schulfoto-Aktion ankommt.
Geschrieben vom Creative Foto Team | Aktualisiert am 20. Oktober 2026
In unserem Artikel «Was macht ein gutes Klassenfoto aus?» finden Sie die wichtigsten Punkte basierend auf unserer langjährigen Erfahrung.